Web-Design: Relaunch von TheNocturnalSilence.de

Neues Jahr, anderer Fokus. 2017 will ich mehr Aufmerksamkeit auf mein neues Webzine legen, stilistisch offener und thematisch nur auf die Musik konzentriert, die mir wirklich gefällt. Raus aus fremden Erwartungshaltungen und Ansprüchen, wieder hin zum eigenen Enthusiasmus. Passend dazu sollte TheNocturnalSilence.de auch ein neues Kleid bekommen.

Die Grundlage stellte – wie auch schon bei anderen Projekten – das Bones-Development-Theme. Mit Beispielcode für viele kleine Details, hilfreichen Aufräum-Aktionen im WordPress-Overhead und Styling via SASS, ist das Framework eigentlich ein sehr guter Kickstarter und wesentlich angenehmer, als die doch eher umständlich aufgebauten Yeoman-Generators – wenngleich ich gelegentlich ein paar Features von Bootstrap vermisse, mir gleichzeitig aber auch nicht den kompletten weiteren Stack für ein paar Kleinigkeiten zusätzlich ins Haus holen will.

Zusätzlich wurden zwei Schriftarten per Google Fonts CDN eingebunden (PT Sans und PT Serif) und für nette Icons die Font Awesome-Library installiert.

Der Rest war dann minimale Anpassungen am Styling. Überflüssige Meta-Angaben aus der Startseite/dem Archiv entfernt, Wrapping erst für große Desktop-Auflösungen, um solange wie sinnvoll wirklich ein bildschirmfüllendes Erlebnis zu bieten, etc.

Wirkliche Feature-Erweiterungen gab es aber dennoch:

Über den WP-Customizer können bequem Links zu sozialen Netzwerken eingetragen werden, die dann in einem dedizierten Menü angezeigt werden.

Für das Musikmagazin wurden dedizierte Taxonomien eingeführt: Genres, Künstler und Verläge. Vorher habe ich diese Meta-Informationen allgemein über das Schlagwort-System von WordPress abgebildet, was mitunter eine lange und eher chaotische Liste in den Beiträgen zur Folge hatte. Nun kann man als Leser relativ einfach alle Beiträge zu einer Band, einem Label oder einem bestimmten Genre anzeigen.

Auch ein ein Feld für eingebettete Player habe ich eingeführt, damit dieser getrennt vom eigentlichen Review angezeigt werden kann.

In der Anfangsphase hatte ich auch überlegt, ob ich mit den Custom Pages von WordPress arbeite. Eigene Beitragstypen für Reviews, Interviews oder News haben schon ihren gewissen Reiz. Allerdings hat dies für mich auch ein paar Nachteile. Wenn ich diese Custom Pages nicht als extrahierbares Plugin in das Theme inkludiere, würde ein Theme-Wechsel diese eigenen Typen schlicht aus dem Magazin entfernen. Und im aktuellen Zustand müsste ich bisher verfasste Beiträge auch manuell migrieren – was bereits für die eigenen Taxonomien und Bandcamp-Player nicht wenig Aufwand war. Wenn ich nochmal ein Musikmagazin von Anfang an gestalten soll, werde ich allerdings wieder über Custom Pages nachdenken und eine Gegenüberstellung zur Einteilung über die eingebauten Kategorien erstellen…

tl;dr: Das Ergebnis des Redesigns gibt es auf http://thenocturnalsilence.de/

Redshift – Nachtmodus für den Linux-Desktop

Spätestens durch iOS oder Android bekannt, aber auch bei einigen Ebook-Readern im Einsatz: Der Nachtmodus. Das menschliche Auge kommt morgens besser mit bläulichem Licht klar, abends hingegen hilft rötliches Licht dabei, dass die Augen nicht so angestrengt werden, und der Schlafrhythmus nicht gestört wird.

Diese tageszeitabhängige Änderung der Farbtemperatur kann man auch am Linux-Destop haben. Das Program Redshift reguliert die Temperatur automatisch. Für grafische Oberflächen kann Redshift-GTK für weiteren Komfort sorgen: Autostart oder auch temporäres Pausieren der Farbanpassung.

tmux – ein mächtiger Terminal Multiplexer

In meinen üblichen Arbeitsabläufen habe ich eigentlich immer eine Vielzahl an Terminals offen. Meist sind es drei Stück für eine Aufgabe: Auf einem laufen Logausgaben, eine Terminal ist für Konsolenbefehle und eines fungiert für Datei-Verwaltung. Häufig gibt es dann noch ein viertes Fenster mit einem Systemmonitor.

Daheim oder lokal ist das eigentlich kein Problem. Unter i3 wurden die Fenster automatisch angeordnet, moderne Desktop-Umgebungen wie Unity, XFCE, etc. unterstützen das Einrasten von Fenstern an vordefinierten Ecken. Also einfach ein neues Terminal erstellen, anordnen und loslegen.

Wenn ich aber auf einem Server arbeite, wird es etwas komplizierter. Da muss ich mich zusätzlich dann mit jedem neuen Fenster wieder neu zum Server verbinden. Kein Hexenwerk, aber dennoch lässtig. Auf der Arbeit kommt hinzu, dass wir auf unseren Servern ein Monitoring haben; zu viele Logins von einem User verursacht einen Alarm im Nagios. Aus diesem Grund habe ich mich nochmal mit Terminal-Multiplexern auseinandergesetzt.

In der Vergangenheit habe ich schon mal mit screen gearbeitet. Doch seither habe ich immer wieder von tmux gelesen. Warum dieses Tool nicht nochmal genauer anschauen?

Sowohl screen wie auch tmux sind Terminal-Multiplexer, mit denen man virtuelle Sitzungen eröffnen kann. Im einfachsten Fall startet man auf dem Server eine neue Sitzung mit tmux/screen, startet in dieser Sitzung ein Programm und löst dann die Sitzung. Im Hintergrund läuft sie dann weiter und mit ihr alle laufenden Prozesse innerhalb dieser Session. Man kann sich also wieder vom Server abmelden und später wieder an die Sitzung anmelden, als ob man nie weg gewesen wäre.

Nun kann man mit einer SSH-Session auch mehrere Sitzungen in screen/tmux starten. Also über eine SSH-Verbindung kann man sich virtuelle Fenster für Logausgaben, Datei-Management und Konsolen-Befehle öffnen.

Dabei lassen sowohl screen wie auch tmux ihre Fenster auch aufteilen. In sogenannten „Panes“ kann man das aktuelle Fenster horizontal oder vertikal aufteilen und so beispielsweise Logs neben der der Shell-Eingabe laufen lassen. Ganz ohne ein Fenstermanagement über die Desktop-Umgebung.

Die Bedienung von tmux erfolgt über den Wechsel in den Befehlsmodus. Um in den Befehlsmodus zu wechseln, wird zunächst eine Tastenkombination gedrückt und anschließend der Befehl über Tastenkürzel oder ganze Kommandos gegeben.

Der Wechsel in den Befehlsmodus erfolgt im Standard über die Tastenkombination STRG+b.

Beispiele für tmux

Eine neue tmux-Sitzung mit Namen WebApp starten:

tmux new -s WebApp

Diese Sitzung lösen wir nun und verschieben sie in den Hintergrund. Dazu wird im laufenden tmux die Tastenkombination STRG+b d (d für Detatch) ausgeführt.

Wieder in der regulären Konsole, außerhalb von tmux, kann man sich die noch laufenden Sessions anzeigen lassen:

tmux ls

Um die gelöste Session wieder aufzunehmen

tmux a -t WebApp

(a für Attach und -t für Target-Session)

Das aktuelle Fenster teilt man mit STRG+b % vertikal. Den aktuellen Pane teilt man mit STRG+b " horizontal.

Zum wechseln zwischen den Panes drückt man STRG+b und kann anschließend mit den Pfeiltasten zwischen den Panes springen. Mit STRG+b und weiterhin gedrückter STRG-Taste, kann man mit den Pfeiltasten die Größe der Panes ändern.

Ein neues Fenster erstellt man mit STRG+b c. Der Wechsel zwischen den Fenstern erfolgt entweder mit STRG+b n (n für next), STRG+b p (p für previous) oder STRG+b [0..9], um ein Fenster direkt anzusprechen. Die Nummern für die Fenster stehen untern in der Statusleiste von tmux.

Um eine besseren Übersicht über die aktuellen Fenster zu bekommen, kann man die Fenster mit STRG+b , umbenennen.

Hat man tmux ohne Angabe eines Namens für die Session gestartet, kann man die aktuelle Sitzung mit STRG+b $ umbenennen.

Über STRG+b ! kann man ein Pane aus dem aktuellen Fenster lösen und als eigenständiges Fenster in der aktuellen Sitzung anzeigen. Mit STRG+b { oder STRG+b } kann man Panes im aktuellen Fenster verschieben.

Und wenn man in alle Panes den selben Befehl schicken will – beispielsweise, weil man in jedem Pane eine SSH-Verbindung zu unterschiedlichen Servern aufgebaut hat, und dort ein System-Upgrade starten will, drückt man STRG+b und tippt anschließend :set-window-option synchronise-panes ein. Über den gleichen Befehl lässt sich die Option auch wieder abschalten.

Doch das war nur ein kleiner Teil des Funktionsumfangs von tmux. Im Internet finden sich diverse Anleitungen, Cheat-Sheets und auch Gegenüberstellungen von tmux zu screen.

XBox One als Mediencenter

Seit Jahren liebäugle ich mit einem HTPC. Doch über die Jahre gab es immer wieder kleinere Hindernisse, die mich von der Anschaffung eines kleinen Mediacenters abgehalten haben. Schlussendlich hatte der neue Fernseher dann native Netflix-Unterstützung und DLNA-Client, der von unserem NAS abspielen kann und wir waren eigentlich zufrieden. Lediglich für Amazon Prime Video mussten wir immer wieder das Laptop an den Fernseher anschließen, doch damit konnten wir leben.

Dennoch war mir das Hantier mit dem Laptop immer ein kleiner Dorn im Auge. Ich liebäugelte wieder mit den Intel NUCs und hatte mir schon eine Konfiguration zusammengerechnet. Da ich hin und wieder auch mit dem Teil spielen wollte, sollte schon was mehr an CPU und RAM rein, und da ist man schnell bei mehr als 700 Euro für einen Kleinrechner, der eigentlich nur hinter dem Fernseher steht und lediglich gelegentlich für ein paar Spiele von Steam fungiert.

Über Kollegen wurde ich dann auf die aktuellen Angebote rund um die XBox One aufmerksam. Die Konsole wird mittlerweile für deutlich unter 200 Euro angeboten, im Bündel mit ein paar Spielen für unwesentlich mehr. Und auch wenn die Konsole anfangs kaum was mit Medien konnte, haben diverse Update ordentliche Features gebracht. Dazu native Apps für Netflix oder Amazon Prime Video und ich habe eigentlich genau das, was ich mir selber bauen wollte. Zuzüglich zur Möglichkeit auch ein paar bessere Spiele zu spielen. Denn unter Linux ist die Auswahl an Blockbuster-Titeln immer noch eher überschaubar…

Mittlerweile wird auch schon über eine Kodi-Adaption für die neue XBox gemunkelt und hübscherweise gibt es bereits den Plex-Client für die Konsole. Da auf meinem Synology DS416play bereits ein Plex-Server läuft, kann ich nun auch vom Sofa aus auf die Filme, Serien und meine Musik auf dem NAS zugreifen.

Die Smartphone Apps von DS Video, Netflix oder auch Plex erlauben mir das direkte Streaming auf die XBox, was weiteren Benutzungskomfort bringt. Und auch, wenn wir eigentlich keine physischen Medien mehr kaufen, haben wir nun auch unseren ersten Bluray-Player im Wohnzimmer. Das ist aber wirklich eher so ein Nice-To-Have, hatten wir den alten DVD-Spieler auch schon seit Jahren nicht mehr angeschlossen…

Kurzum: Ich bin von der XBox als Mediencenter echt begeistert. Und auch die Frau freut sich, dass wir nun ohne Hantier Netflix oder Amazon Prime Video schauen können. Nun müssen wir uns nur einigen, wann sie was gucken und ich was zocken darf (;

Liquid-Tagebuch: Mixd Flavours Heisenbjørg

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Per Zufall bin ich an einem Offline-Shop vorbeigekommen. Und da ich eh neue Aromen brauchte, habe ich mich direkt mal neu eingedeckt. Darunter: Heisenbjørg von Mixd Flavours.

Natürlich handelt es sich um einen Klon vom berühmten Heisenberg. Allerdings ist es angeblich bewusst etwas anders designt worden. Wie bereits zum Blue Bomb von K-Boom, fehlt mir die Kenntnis vom Original, um einen Vergleich anzustellen. Zum Blue Bomb fehlt etwas die fruchtige Note. Primär schmeckt Heisenbjørg nach Anis mit einer etwas milderen Mentholnote und ist insgesamt vielleicht etwas gefälliger. Durchaus ein alltagstauglicher Geschmack. Doch langsam sollte ich auch mal das Original Heisenberg probieren um eine Vergleichsbasis zu bekommen.

Moradin 25 RTA

2016-11-25-12-40-58Durch einen Hinweis in einer Dampfergruppe auf Facebook, bin ich sehr günstig an einen Moradin 25 RTA gekommen. Etwas mehr als 10 Euro inklusive Versand war ein echter Schnapper, und ich konnte nicht viel falsch machen. Nach knapp einen Monat kam der Verdampfer gestern auch an.

Lieferumfang

  • Moradin 25 RTA
  • Ein Ersatzglas
  • Ein Tütchen mit zwei Wicklungen, Imbusschlüssel, Ersatzmadenschrauben und -Dichtungen

Der Moradin hat ein Velocity-styled Deck für zwei Coils. Versuchsweise habe einfach die beigelegten Wicklungen verbaut. Eine kommt auf 0.4Ω, beide zusammen also auf 0.2Ω. Eigentlich deutlich unter meinen sonstigen Setups, die ich meist zwischen 0.5 und 0.9Ω Wickele. Aber warum nicht mal was anderes ausprobieren?

Der Verdampfer verzichtet auf Liquid-Control und obere Airflow-Control. Entsprechend einfach und idiotensicher ist der RTA. Wenn man die untere Airflow-Control hochschiebt, verschließt man die Liquid-Kanäle. Das sollte man beim Befüllen unbedingt tun, sonst läuft die Suppe unten wieder raus. Zum Liquid-Auffüllen einfach die obere Kappe abschrauben und in die großzügige Öffnung einschütten.

Der erste Eindrück ist phantastisch! Unmengen Dampf, intensiver Geschmack und ein ordentlicher Flasch. Ich bin hellauf begeistert! Besonders, wenn ich den schmalen Preis bedenke. Für mich bisher der beste Verdampfer in meiner überschaubaren Sammlung und definitiv eine Empfehlung für jeden, der für kleines Geld einen guten RTA sucht. Lediglich der Zwang, zwei Coils verbauen zu müssen, könnte den ein oder anderen abschrecken…

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Technik-Frust: Acer c720 Chromebook Restore und GalliumOS

Ich hatte GalliumOS auf meinem Acer c720 Chromebook installiert. Eine schmale Linux-Distribution mit Ubuntu-Kern und XFCE Oberfläche. Schnell wie ein Chromebook, flexibel wie ein richtiges Linux-System – alles in Anbetracht der schwachbrüstigen Hardware. Doch habe ich das Chromebook im Ruhezustand stehen lassen. Beim nächsten Start: hieß es nur: OS sei defekt. Recherchen ergaben seinerzeit (finde den Link leider nicht mehr), dass Chromebooks schon mal gerne korrumpieren, wenn der Akku sich zu sehr entläd.

Neu aufgeladen, wollte GalliumOS dennoch nicht mehr starten. Also musste eine komplizierte Reanimation durchgeführt werden: Wiederherstellung von ChromeOS und von dort aus wieder GalliumOS aufspielen.

Dabei ist gerade das Wiederherstellen gar nicht so einfach. Mein altes Backup hatte ich mittlerweile gelöscht. Zwar gibt es dafür eine eigene Anleitung von Google und sogar eine Chromebook-Wiederherstellung als Chrome-App, doch leider arbeitet die unter Linux nicht. Schon interessant, hatte ich mit dem Tool auf dem Chromebook selber keine Probleme. Nur unter Ubuntu verweigert die App den Dienst. Schlussendlich gab es eine gute Anleitung mit einem funktionierenden Shell-Script unter http://www.codeapex.com/restore-an-acer-c720-chromebook-to-stock-after-installing-linux-on-it/

Etwas versteckt unter dem ausklappbaren Unterpunkt „Directions for creating the recovery USB flash drive in Linux“ findet sich ein Shellscript, das man einfach ausführen kann. Als Modell sucht man für das Acer c720 einfach nach Peppy. Anschließend wird das benötigte Image runtergeladen und kann auf einen USB-Stick geschrieben werden. Diesen Steckt man in das Chromebook und schon wird ChromeOS wieder hergestellt.

Anschließend kann man einfach wieder der Anleitung von GalliumOS folgen und hat wieder ein vollwertiges Linux auf dem Chromebook.

Als Anmerkung: Zum schreiben des GalliumOS-Images habe ich direkt mal eine neue Anwendung ausprobiert: Etcher. Kann man auch ruhig mal im Auge behalten, wenn man sich nie merken kann, welche Block-Size man für dd angeben muss (;

Schnelltest: Budgie- und Pantheon Desktop unter Ubuntu 16.10

Nachdem ich von Unity wieder zu Mate gewechselt bin, reizte mich heute mal die Vorstellung, eine der neuen, alternativen Desktop-Umgebungen unter Linux auszuprobieren.

Der erste Versuch sollte Budgie sein. Gänzlich neu geschrieben, hat der Desktop keine Altlasten von Gnome, wie beispielsweise mein aktuell verwendeter Mate-Desktop. Installation ging schnell und einfach über ein PPA. Abgemeldet, neu angemeldet mit Budgie als Oberfläche und soweit schaut doch alles gut aus. Budgie wirkt sehr aufgeräumt, reduziert auf das nötigste. Mich hat zunächst etwas gestört, dass weder Dropbox, noch meine Synology-Apps in der Benachrichtungsfläche angezeigt wurden, doch geschenkt. Im ersten Anlauf war ich recht begeistert. Doch als ich dann den ersten Text tippte, kam die Ernüchterung: Englisches Tastatur-Layout. An sich nicht so schlimm, ab in die Keyboard-Einstellungen und dort das englische Layout gelöscht – benötige ich eh nie. Doch kaum war das Layout gelöscht, stürzte Budgie ab. Und ließ sich nicht mehr reanimieren. Auch ein zurücksetzen der Benutzereinstellungen half nicht.

Also ein anderer Versuch: Pantheon, der Desktop von Elementary OS. Soll auch schick und schlank sein. Doch leider gibt es für Ubuntu 16.10 keine offiziellen PPAs. Lediglich das Daily-PPA erlaubte mir eine Installation. Doch anschließend wollte der Desktop auch nicht starten. Oder überhaupt ein Desktop. Unitiy, Gnome Flashback und Mate verweigerten ebenfalls den Dienst. Deinstallation von Pantheon und neustart von GVFS brachten erst wieder meine grafische Oberfläche jenseits von LightDM zum Laufen.

Schade, ich hätte gerne mal was neues probiert…

Linux-Desktop: Wieder zu Mate

Bei Linux-Desktops bin ich kein eingefleischter Hardcore-User. Ich habe keine favorisierte Umgebung, auf der ich fanatisch festhänge. Vielmehr habe ich in meiner Zeit als Linux-User viele verschiedene Desktops ausprobiert; von minimalistischen Openbox und i3-Setups zu volle Desktop-Environemnts wie Gnome oder KDE (damals noch 3.5). Darum bin ich eigentlich auch dem Unity-Desktop nicht abgeneigt. Ich mag die Integration aller Anwendungen in das Dock und das Tray, ich mag die potente Lense-Suche für Anwendungen.

Doch irgendwie ist Unity für meinen Laptop zu träge. Ich habe keine wirkliche Last auf meinen CPUs, ich habe noch mehr als 3GB RAM frei und dennoch reagiert mein Laptop hin und wieder äußerst zäh. Spätestens, wenn ich ein paar Browser-Tabs im Chrome offen habe, dann noch Darktable auf einem anderen Desktop öffne, sind alle Aktionen auf meinem Thinkpad eher behäbig. Grund genug, um noch mal auf Mate zu wechseln.

Gänzlich davon abgesehen, dass ich nun nur noch die Hälfte an RAM belege, arbeitet mein Rechner nun gefühlt wesentlich flüssiger.

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Geek Vape Griffin 25 RTA

img_20161019_152811-01Nachdem mein SubTank Mini das Zeitliche gesegnet hat, habe ich mir umgehend einen neuen Verdampfer bestellt. Nach einiger Recherche habe ich mich für den Griffin 25 von Geek Vape entschieden.

Der Griffin 25 ist eine größere Weiterentwicklung des normalen Griffin (der 22mm Durchmesser hat, der Griffin 25 hat, wie der Name vermuten lässt, 25mm) und wird in zwei Varianten verkauft: Einmal mit und einmal ohne zusätzliche Top-Airflow. Ich habe mich spontan für die Version mit Airflow entschieden, wenngleich ich diese eigentlich gar nicht brauche.

Wie üblich bei Intaste, war der Verdampfer auch sehr schnell da. Montags spät Abends bestellt, und am Mittwoch Mittag lag der Griffin bereits auf meinem Tisch.

Das mitgelieferte Zubehör ist angenehm umfangreich:

  • Verdampfer
  • Ersatz-Glastank in Milchglas
  • Ein Tütchen mit O-Ringe und Madenschrauben
  • Ein T-Förmiger Imbus-Schraubendreher
  • 2 Verschlüsse für die RBA-Einheit, wenn man den Griffin nur Single-Coil wickeln will

Der Griffin 25 hat ein „Velocity Style“ Deck, das viel Platz zum Bestücken bietet und mit zwei Coils betrieben werden kann. Alternativ verschließt man eine Seite mit einem mitgelieferten Stöpsel und kann den Verdampfer auch nur mit einer Spule dampfen.

Durch den großen Durchmesser ist der Griffin 25 wirklich sehr einfach zu bestücken. In meinem Übermut ob des vielen Platzes, habe ich erstmal eine dicke 0.7Ω Spule mit 3.5mm Innendurchmesser gewickelt. Beim nächsten Mal probiere ich mal 4mm Durchmesser.

Da die Liquidkanäle schon ordentlich groß sind, hatte ich die zu verwendende Wattemenge erst etwas unterschätzt. Als Ergebnis hat der Griffin natürlich erstmal ordentlich gesifft. Etwas mehr Watte rein und alles ist gut. Befüllt wird der Verdampfer über ein Top-Filling-System. Damit dabei nichts ausläuft, kann man die Liquidkanäle durch ein Drehen des Tanks verschließen. Und natürlich auch die untere Airflow-Control zu machen.

Nach den kleinen Problemen mit der zu geringen Menge Watte, ist der Griffin echt ein super Verdampfer. Sehr einfach zu wickeln, mit 6ml ein riesiges Tankvolumen, eine Menge Dampf und Geschmack. Was will man mehr.

Anfangs war ich etwas skeptisch, ob der RTA mit seinen 25mm auf meine SuBox Mini passt. Bisher hatte ich nur 22mm Verdampfer drauf. Aber der geringe Überstand stört mich nicht im geringsten und macht insgesamt immer noch eine imposante Alltagsfigur.