Cloud-Wahnsinn

2016-10-06 // Tags:

Dank vernetzter Welt, ist die Cloud heute nicht mehr wegzudenken. Sei es in Anwendungen und Services wie Mail, Kalender oder Aufgaben-Liste, Multimedia-Inhalten wie Filmen und Musik oder eben auch den privaten Daten. Gerade an dieser Stelle ist die Auswahl immens und überall bekommt man kostenlosen Speicherplatz hinterher geschmissen.

Und nun steht man vor einem gewissen Chaos. Oder zumindest ICH stehe vor einem gewissen Chaos. Als Nutzer diverser Google-Dienste, habe ich natürlich mein Google Drive. Gerade GoogleMail, respektive Inbox, hauen gerne mal Anhänge aus einer Email dort hin. Dank hervorragendem Desktop-Client unter Linux nutze ich natürlich auch seit Anbeginn Dropbox. Und da dort die Synchronisation mit anderen Teilnehmern kinderleicht von der Hand geht, ist die Dropbox auch ein wichtiger Bestandteil unserer Band. Da ich 50GB Webspace habe, der eigentlich größtenteils ungenutzt ist, habe ich natürlich auch eine NextCloud, früher OwnCloud Instanz aufgesetzt. Und dank Synology kann ich gleichermaßen überall auf mein NAS zugreifen. Eigentlich soweit gut. Doch habe ich meine Daten quer über alle möglichen Dienste verteilt. Nun muss ich mir erstmal selber klar werden, wie ich gerne alles so einfach wie möglich zentral halte.

Viele alte Daten gammeln regelrecht auf Google-Drive herum. Aktiv nutze ich den Dienst eigentlich nicht. Eher, wenn ich am Arbeitsrechner mal in einen Anhang aus einer Mail schauen will, und dann das Office-Dokument erstmal in der Google-Cloud ablegen muss.

Dropbox ist ein fester Bestandteil zwischen meiner Band, Schreiber-Kollegen und mir. Abschaffen kann ich den Dienst entsprechend nicht, sondern lediglich auf den Austausch mit den genannten Parteien reduzieren.

NextCloud ist da eher so ein Kandidat, den ich wohl mal einmotten kann. Auf einem Shared-Hoster macht die Administration keinen Spaß. Der Updater funktioniert nicht bequem über die Web-GUI, sondern ich muss immer ca. 50 MB per FTP auf den Webspace hochladen. Und dann hoffen, dass keine Konfiguration verloren gegangen ist. Dabei ist der Client – zumindest in den Repositories von Ubuntu – eher schlecht. Jedes Mal nach einem Suspend vom Laptop bekommt der kein ordentliches Reconnect hin. Ich denke, diese Installation werde ich auflösen.

Bleibt meine Synology NAS. Gute Apps für das Smartphone, Zugriff über Web-GUI, Cloud-Client oder simpel WebDAV-Protokoll. Dazu so viel Speicherplatz, wie ich für wenig Geld in Form von ein paar Festplatten kaufen mag. Wären da nicht immer wieder die potentiellen Probleme der o2 Homebox… Doch ich denke, dass ich prinzipiell alles an diese Stelle konsolidieren werde, soweit ich kann. Außer eben besagte Schnittstellen zu anderen Leuten, die wohl eher mit Dropbox klar kommen.