Linux-Desktop: Wieder zu Mate

Bei Linux-Desktops bin ich kein eingefleischter Hardcore-User. Ich habe keine favorisierte Umgebung, auf der ich fanatisch festhänge. Vielmehr habe ich in meiner Zeit als Linux-User viele verschiedene Desktops ausprobiert; von minimalistischen Openbox und i3-Setups zu volle Desktop-Environemnts wie Gnome oder KDE (damals noch 3.5). Darum bin ich eigentlich auch dem Unity-Desktop nicht abgeneigt. Ich mag die Integration aller Anwendungen in das Dock und das Tray, ich mag die potente Lense-Suche für Anwendungen.

Doch irgendwie ist Unity für meinen Laptop zu träge. Ich habe keine wirkliche Last auf meinen CPUs, ich habe noch mehr als 3GB RAM frei und dennoch reagiert mein Laptop hin und wieder äußerst zäh. Spätestens, wenn ich ein paar Browser-Tabs im Chrome offen habe, dann noch Darktable auf einem anderen Desktop öffne, sind alle Aktionen auf meinem Thinkpad eher behäbig. Grund genug, um noch mal auf Mate zu wechseln.

Gänzlich davon abgesehen, dass ich nun nur noch die Hälfte an RAM belege, arbeitet mein Rechner nun gefühlt wesentlich flüssiger.