Schnelltest: Budgie- und Pantheon Desktop unter Ubuntu 16.10

Nachdem ich von Unity wieder zu Mate gewechselt bin, reizte mich heute mal die Vorstellung, eine der neuen, alternativen Desktop-Umgebungen unter Linux auszuprobieren.

Der erste Versuch sollte Budgie sein. Gänzlich neu geschrieben, hat der Desktop keine Altlasten von Gnome, wie beispielsweise mein aktuell verwendeter Mate-Desktop. Installation ging schnell und einfach über ein PPA. Abgemeldet, neu angemeldet mit Budgie als Oberfläche und soweit schaut doch alles gut aus. Budgie wirkt sehr aufgeräumt, reduziert auf das nötigste. Mich hat zunächst etwas gestört, dass weder Dropbox, noch meine Synology-Apps in der Benachrichtungsfläche angezeigt wurden, doch geschenkt. Im ersten Anlauf war ich recht begeistert. Doch als ich dann den ersten Text tippte, kam die Ernüchterung: Englisches Tastatur-Layout. An sich nicht so schlimm, ab in die Keyboard-Einstellungen und dort das englische Layout gelöscht – benötige ich eh nie. Doch kaum war das Layout gelöscht, stürzte Budgie ab. Und ließ sich nicht mehr reanimieren. Auch ein zurücksetzen der Benutzereinstellungen half nicht.

Also ein anderer Versuch: Pantheon, der Desktop von Elementary OS. Soll auch schick und schlank sein. Doch leider gibt es für Ubuntu 16.10 keine offiziellen PPAs. Lediglich das Daily-PPA erlaubte mir eine Installation. Doch anschließend wollte der Desktop auch nicht starten. Oder überhaupt ein Desktop. Unitiy, Gnome Flashback und Mate verweigerten ebenfalls den Dienst. Deinstallation von Pantheon und neustart von GVFS brachten erst wieder meine grafische Oberfläche jenseits von LightDM zum Laufen.

Schade, ich hätte gerne mal was neues probiert…