Web-Design: Relaunch von TheNocturnalSilence.de

2017-01-10 // Tags:

Neues Jahr, anderer Fokus. 2017 will ich mehr Aufmerksamkeit auf mein neues Webzine legen, stilistisch offener und thematisch nur auf die Musik konzentriert, die mir wirklich gefällt. Raus aus fremden Erwartungshaltungen und Ansprüchen, wieder hin zum eigenen Enthusiasmus. Passend dazu sollte TheNocturnalSilence.de auch ein neues Kleid bekommen.

Die Grundlage stellte – wie auch schon bei anderen Projekten – das Bones-Development-Theme. Mit Beispielcode für viele kleine Details, hilfreichen Aufräum-Aktionen im WordPress-Overhead und Styling via SASS, ist das Framework eigentlich ein sehr guter Kickstarter und wesentlich angenehmer, als die doch eher umständlich aufgebauten Yeoman-Generators – wenngleich ich gelegentlich ein paar Features von Bootstrap vermisse, mir gleichzeitig aber auch nicht den kompletten weiteren Stack für ein paar Kleinigkeiten zusätzlich ins Haus holen will.

Zusätzlich wurden zwei Schriftarten per Google Fonts CDN eingebunden (PT Sans und PT Serif) und für nette Icons die Font Awesome-Library installiert.

Der Rest war dann minimale Anpassungen am Styling. Überflüssige Meta-Angaben aus der Startseite/dem Archiv entfernt, Wrapping erst für große Desktop-Auflösungen, um solange wie sinnvoll wirklich ein bildschirmfüllendes Erlebnis zu bieten, etc.

Wirkliche Feature-Erweiterungen gab es aber dennoch:

Über den WP-Customizer können bequem Links zu sozialen Netzwerken eingetragen werden, die dann in einem dedizierten Menü angezeigt werden.

Für das Musikmagazin wurden dedizierte Taxonomien eingeführt: Genres, Künstler und Verläge. Vorher habe ich diese Meta-Informationen allgemein über das Schlagwort-System von WordPress abgebildet, was mitunter eine lange und eher chaotische Liste in den Beiträgen zur Folge hatte. Nun kann man als Leser relativ einfach alle Beiträge zu einer Band, einem Label oder einem bestimmten Genre anzeigen.

Auch ein ein Feld für eingebettete Player habe ich eingeführt, damit dieser getrennt vom eigentlichen Review angezeigt werden kann.

In der Anfangsphase hatte ich auch überlegt, ob ich mit den Custom Pages von WordPress arbeite. Eigene Beitragstypen für Reviews, Interviews oder News haben schon ihren gewissen Reiz. Allerdings hat dies für mich auch ein paar Nachteile. Wenn ich diese Custom Pages nicht als extrahierbares Plugin in das Theme inkludiere, würde ein Theme-Wechsel diese eigenen Typen schlicht aus dem Magazin entfernen. Und im aktuellen Zustand müsste ich bisher verfasste Beiträge auch manuell migrieren – was bereits für die eigenen Taxonomien und Bandcamp-Player nicht wenig Aufwand war. Wenn ich nochmal ein Musikmagazin von Anfang an gestalten soll, werde ich allerdings wieder über Custom Pages nachdenken und eine Gegenüberstellung zur Einteilung über die eingebauten Kategorien erstellen…

tl;dr: Das Ergebnis des Redesigns gibt es auf http://thenocturnalsilence.de/