Typoria - ein schlanker, minimalistischer Markdown-Editor 2017-02-05

Text-Editoren gibt es wie Sand am Meer. Und jeder hat da seine eigenen Präferenzen. Ich persönlich schwöre für schnelles Editieren und Erstellen auf vim/neovim. Ein mächtiger Editor, der auch über SSH-Verbindungen funktioniert. Wenn es hingegen etwas umfangreicher wird, ist mir Atom immer eine gute Hilfe gewesen. Gelegentlich greife ich auch schon mal auf Gedit zurück. All diese Editoren unterstützen auch mehr oder weniger Markdown, eine Textauszeichnungssprache, die im Plaintext auch gut lesbar ist.

Redshift - Nachtmodus für den Linux-Desktop 2017-01-07

Spätestens durch iOS oder Android bekannt, aber auch bei einigen Ebook-Readern im Einsatz: Der Nachtmodus. Das menschliche Auge kommt morgens besser mit bläulichem Licht klar, abends hingegen hilft rötliches Licht dabei, dass die Augen nicht so angestrengt werden, und der Schlafrhythmus nicht gestört wird. Diese tageszeitabhängige Änderung der Farbtemperatur kann man auch am Linux-Destop haben. Das Program Redshift reguliert die Temperatur automatisch. Für grafische Oberflächen kann Redshift-GTK für weiteren Komfort sorgen: Autostart oder auch temporäres Pausieren der Farbanpassung.

tmux - ein mächtiger Terminal Multiplexer 2017-01-07

In meinen üblichen Arbeitsabläufen habe ich eigentlich immer eine Vielzahl an Terminals offen. Meist sind es drei Stück für eine Aufgabe: Auf einem laufen Logausgaben, eine Terminal ist für Konsolenbefehle und eines fungiert für Datei-Verwaltung. Häufig gibt es dann noch ein viertes Fenster mit einem Systemmonitor. Daheim oder lokal ist das eigentlich kein Problem. Unter i3 wurden die Fenster automatisch angeordnet, moderne Desktop-Umgebungen wie Unity, XFCE, etc. unterstützen das Einrasten von Fenstern an vordefinierten Ecken.

Schnelltest: Budgie- und Pantheon Desktop unter Ubuntu 16.10 2016-11-01

Nachdem ich von Unity wieder zu Mate gewechselt bin, reizte mich heute mal die Vorstellung, eine der neuen, alternativen Desktop-Umgebungen unter Linux auszuprobieren. Der erste Versuch sollte Budgie sein. Gänzlich neu geschrieben, hat der Desktop keine Altlasten von Gnome, wie beispielsweise mein aktuell verwendeter Mate-Desktop. Installation ging schnell und einfach über ein PPA. Abgemeldet, neu angemeldet mit Budgie als Oberfläche und soweit schaut doch alles gut aus. Budgie wirkt sehr aufgeräumt, reduziert auf das nötigste.

Linux-Desktop: Wieder zu Mate 2016-10-30

Bei Linux-Desktops bin ich kein eingefleischter Hardcore-User. Ich habe keine favorisierte Umgebung, auf der ich fanatisch festhänge. Vielmehr habe ich in meiner Zeit als Linux-User viele verschiedene Desktops ausprobiert; von minimalistischen Openbox und i3-Setups zu volle Desktop-Environemnts wie Gnome oder KDE (damals noch 3.5). Darum bin ich eigentlich auch dem Unity-Desktop nicht abgeneigt. Ich mag die Integration aller Anwendungen in das Dock und das Tray, ich mag die potente Lense-Suche für Anwendungen.